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Die Euro-Krise: Wer blickt noch durch? Eine Zusammenfassung

Die Geschichte des Geldes spricht eine eindeutige Sprache und erklärt damit auch die Euro-Krise. Die Formel ist denkbar einfach: Noch niemals in der Geschichte der Menschheit hat eine Papierwährung, die nicht durch Gold gedeckt war, überlebt. Als erstes war es vor 2.000 Jahren das chinesische Papiergeld, das entwertet wurde, bei uns die Rentenmark, Reichsmark, D-Mark und zuletzt in Afrika der Simbabwe Dollar. Bis 1931 war der US-Dollar noch jederzeit in Gold eintauschbar und dadurch stabil. In Deutschland wurde 1914 bereits eine beliebig druckbare, weil nicht in Gold gedeckte Währung eingeführt. Gut für die Regierung, schlecht für die Bürger. Der Zins und Zinseszinseffekt lässt Geldforderungen anwachsen, die unrealistisch sind. Hätte z.B. Josef für Jesus einen Cent mit 1Prozent Regierung Zinsen p.a. angelegt, wären bis heute über 4 Milliarden Euro daraus geworden. Eine Inflation und Krise ist beim Geld drucken vorprogrammiert.

Euro-Krise: Ein Überblick!

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Die Idee des Euro

Die Zusammenfassung der Euro-Krise liest sich wie ein schlechter Krimi. Die deutsche Idee des Euro war nicht schlecht: Der Euro sollte eine ähnliche Stabilität bekommen wie die Deutsche Mark. Im Vertrag von Maastricht wurden Regeln ausgehandelt, wie die Mitgliedsstaaten durch solides Haushalten eine gemeinsame stabile Währung bekommen würden. Doch genau das Gegenteil passierte. Deutschland – unter der Regierung Schröder – und Frankreich waren die ersten Länder, welche die Maastricht-Kriterien verletzten und sich um mehr als die ausgehandelten 3 Prozent verschuldeten. Die eigentlich fälligen Strafzahlungen wurden von ihnen jedoch vereitelt. Staaten wie Griechenland, Spanien und Portugal nutzten nun die niedrigen Zinsen und eine kreative Buchhaltung, um sich stärker zu verschulden. Scheinbar fehlte von Anfang an der politische Wille, um die Kriterien und Strafen bei Widerhandlung konsequent durchzusetzen.

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Der Anfang der Euro-Krise

Im Jahre 2008 wurden die Regeln für Banken verschärft. Sie mussten bei Kreditvergaben nun ein höheres  Eigenkapital vorweisen. Allerdings waren Staatsanleihen davon gezielt ausgenommen, und wurden von der Politik als hundertprozentig sicher definiert. So blieb den Staaten der Zugang zu billigen Krediten, um sich weiter verschulden zu können. Bei den Griechen wurde es dann zuerst sichtbar: Die enorme Zinslast konnte nicht mehr bedient werden. Die als sicher definierten Staatsanleihen wurden mehr als unsicher. Der EU-Krisengipfel versuchte nun einen Weg des sanften Crashs zu finden. Was war besser: den Euro auf einmal zusammenbrechen zu lassen oder mit neu gedrucktem Geld eine schleichende Inflation zu verursachen und dafür das System noch einige Zeit aufrechtzuerhalten? Unser Geld in marode Banken zu stecken und bankrotte Staaten zu finanzieren, das kann eigentlich keiner gutheißen. Aber einen sofortigen Eurocrash wollten wir auch nicht. Außerdem lässt sich eine Inflation schlecht abwählen. Sie eignet sich ausgezeichnet als Buhmann für das Volk, das nur langfristig merkt, wie der Geldbeutel schrumpft.

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Was nun tun?

Verschiedenste Möglichkeiten für einen Neubeginn nach einem Crash liegen schon in diversen Schubladen. Sie haben nur nach einer Euro-Krise eine Chance, denn die Mehrheit mag keine Veränderung. Jetzt können wir zusehen, wie unser einst stabiler Euro immer mehr an Wert verliert. Zum Beispiel findet ein alternativer Geldkongress statt, auf dem sich Vor- und Weiterdenker treffen. Goldtauschbörsen, die wieder eine goldgedeckte Währung einführen möchten, Zeitbanken und Tauschbörsen schießen wie Pilze aus dem Boden, denn Zeit wird immer stabil sein. Es gibt sogar Zeitsparkonten zur Altersvorsorge. Umschauen ist empfehlenswert, denn eines ist sicher – und das ist nicht der Euro…

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2 Meinungen

  1. Der Euro ist genauso hochmütig angetreten wie das Tausendjährige Reich und endet in ungefähr derselben Zeitspanne in einem Fiasko. Bis auf Personen- und Gebäudeschäden dürften sogar die wirtschaftlichen Schäden ähnlich sein.

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  2. Sehr interessanter Artikel bringt es genau auf den Punkt der Euro ist Fiat Money übersetzt heißt es es werde Geld uns wird es auch genau gesagt so zum beispiel von der deutschen Bundesbank in Ihrem Ebook Geld und Geldpolitik eindeutiger geht es nicht mehr das E-book finden sie hier zum herunterladen http://papiergeld-zu-gold.de/geld-und-geldpolitik-e-book-deutsche-bundesbank-axel-weber.html einfach mal lesen.

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